Stadtrundgänge

Die Begegnung mit bekannten und unbekannten Skulpturen führt uns zu Themen, die nicht nur Bildhauer und Architektinnen beschäftigen: Was macht die Qualität eines Ortes aus, was bestimmt seine Atmosphäre, seine Nutzungsmöglichkeiten, welche Geschichten und Entscheidungsträger stehen hinter seiner aktuellen Gestalt? Der Fokus richtet sich ausdrücklich nicht nur auf die «Hingucker», sondern auch auf den gebauten Kontext,
auf Zwischenräume, Leerstellen, Dinge und Undinge, die zum «städtischen Mobiliar» gehören. Entschiedene Statements der begleitenden Kunsthistorikerinnen, Architekten und Bildhauerinnen lassen eine vielfältige Diskussion erwarten!

Unentdeckt – Unentwegt

Zu Gast im Wett: ARK Basel

Eine szenische Lesung mit Bildern – zur Biografie der Basler Malerin Agat Schaltenbrand (1926 – 2018)

Montag, 26. 10. 2020 um 19:00 Uhr im Zschokke-Atelier, Claragraben 38

Mit Texten von Agat Schaltenbrand und ihrem Ehepartner, dem
Schriftsteller Otto Zimmermann.
Regie: Raphael Bachmann, Lesung: Raphael Bachmann und Andreas Chiquet, Iris Kretzschmar

Eine Kooperation mit ARK Basel, Archiv Regionaler Künstler*innennachlässe info@ark-basel.ch
Die Besucherzahl ist beschränkt, Anmeldung unter:
Mail: Andreas Chiquet oder Phon: 078 301 63 90

Carl Burckhardt – zeitlose Formlust

Weshalb besticht der Bildhauer qualitativ gegenüber zahllosen Zeitgenossen klassischer Tradition?

Wett – Rundgang:
mit Dr. Tomas Lochman, Archäologe und Andreas Chiquet, Bildhauer und Kunstvermittler
Donnertag, 17. September 2020, 18:00 – ca. 20:00

Treffpunkt: Bad. Bahnhof, bei der Brunnenanlage Rhein und Wiese
Zielort: Skulpturenhalle Basel

Fortbewegung: zu Fuss, mit Tram oder Velo – die Möglichkeiten werden den Angemeldeten im Voraus übermittelt.

Anmelden bei Andreas Chiquet:

Austellungskatalog: Venus – Carl Burckhardt und das Kunsthaus Zürich, 2013 Hg.: Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich Autor: Lukas Gloor Verlag: Scheidegger & Spiess

Bild: 25 CB Scherer 1920

Atelier-Workshop

Februar bis April 2019

Das bislang unzugängliche Zschokke-Atelier sollte für einen Teil der benachbarten Schülerinnen und Schülern geöffnet werden. Sie sollten es einmal von Innen sehen und etwas über den Bildhauer und das plastische Schaffen erfahren können. Begonnen haben wir jeweils mit einer Exkursion vom Kunstmuseumbrunnen zum Zschokke-Atelier, das zur Erstellung dieser Brunnenskulptur extra erbaut wurde. In zwei darauf folgenden Morgen haben wir mit Lehm- und Gipsabdrücken die Grundtechniken des Plastizierens erprobt und zum Abschluss in einer Ausstellung präsentiert. Dieses Projekt wurde zusammen mit der Kinderwerkstatt Basel durchgeführt und von der Kulturvermittlung Basel-Stadt finanziert.

Ort und Idee

Gechichten rund ums Wett

Januar bis April 2019

In fünf Gesprächen wurde der Ort und seine Geschichte thematisiert. Martina Rutschmann hat sie moderiert und die dazu eingeladenen Personen befragt. David Marc Hoffmann und Petra Zschokke berichteten über den Bildhauer Alexander Zschokke. Rebekka Brandenberg und Roger Jean Rebmann, bekannt als Grabmacher-Joggi, gaben ihr Wissen über das Rebhaus und den Atelierbau in dem damaligen Kleinbasel preis. Mit Georg Kreis und Kaspar Richner wurde der Bezug zur Europageschichte von Wettstein bis hin zum zweiten Weltkrieg besprochen. Ueli Ackermann, Kristin Hoschke und Michele Cordasco haben den Ort mit seinem Potenzial skizziert. Zum Abschluss begegneten sich der Politiker Sebastian Kölliker und der Stadtgärtner Emanuel Trueb, um das Wünschenswerte und das Machbare auszuloten. Aus den Gesprächen wurde deutlich, dass hier etwas Spannendes am Entstehen ist. Der Ort erzählt seine Geschichte und wir erzählen sie weiter. All diese Geschichtsfragmente möchten wir an Ort zu einer Theaterproduktion zusammenführen.